Show 003 – Studium und Arbeit

Die nächste Folge geht online und diesmal reden wir deutlich länger als in der letzten Folge über die Themen Studium und Arbeit. Bei Tobi steht der Studienabschluss an, bei Ralf ein Jobwechsel und so sind die Themen für uns zum Zeitpunkt der Aufnahme (24.11.16) und auch jetzt noch relevant. Wir reden darüber was uns beschäftigt an diesen Themen und ihr könnt darauf gespannt sein, dass wir dieses Thema aus neuen Perspektiven in wenigen Monaten wieder aufgreifen werden.

3 Antworten auf „Show 003 – Studium und Arbeit“

  1. Eine sehr sehr spannende Folge mit vielen interessanten Gedanken, denen ich zum Großteil auch zustimme. Ich habe die Abstimmung und Diskussionen zum Bedingungslosengrundeinkommen in der Schweiz live mitbekommen und mir somit selbst bereits den ein oder anderen Gedanken dazu gemacht. Ihr seid das Thema noch aus einer etwas anderen Richtung angegangen und habt sie gut ergänzt. Für mich selbst ist es unvorstellbar, keinen Drang zu verspüren etwas entdecken, erforschen, auszuprobieren und erleben zu wollen. Ich habe mich nun selbst gefragt, was in meiner Erziehung vielleicht diesen Drang unterstützt und verstärkt hat. Ich glaube der wichtigste Unterschied zu anderen Erziehungsmethoden könnte sein, dass dieser Drang nie eingegrenzt wurde und ich ihn voll ausleben konnte. In Form von ewiglangen Erkundungstouren durch die Wiesen und Wälder, handwerklichen Konstruktionen, schmieden von Plänen und und und. Letztendlich Spielen. Und dafür brauchen Kinder Zeit, Raum und Freiheit. Eure Hobbies waren zu Beginn auch ’nur‘ Spielerei. Bis ihr darin vielleicht eines Tages ein Profi seid.

  2. Dein Kommentar unterstützt die These, dass viel über Bildung und Erziehung der kommenden Generationen laufen muss. Mich würde noch interessieren, welche Punkte Dir noch durch den Kopf gegangen sind beim Thema Grundeinkommen?

  3. Da will ich aber DRINGEND einen Kommentar abgeben:
    Klar hängt der Erfolg der sozialen Arbeit im wesentlichen an der Beziehungsarbeit zu den Jugendlichen/Klienten. Und klar, einen Sinn dafür sollte man als Mitarbeiter mitbringen. Das mit der schlechten Weiterbildung in der sozialen Arbeit hängt VOR ALLEM an der Finanzierung der sozialen Projekte! Keine Regierung/ Organination plant langfristig, sondern in der Regel nur pro Legislaturperiode oder noch kürzer! Durch die unsichere Finanzierung und zeitlich begrenzten Projekte, investiert keiner gerne in die Arbeitskräfte. Nötig wäre es aber alle mal!!! (Siehe Flüchtlinge, Medien, interkulturelle Arbeit, etc.) Es ist keinesfalls so, dass der geborene Pädagoge nichts mehr dazulernen kann…
    Komischerweise hat sich in den Köpfen der Politiker und der Gesellschaft durchgesetzt, dass man Schulen und Lehrkräfte langfristig brauchen und sogar verbeamten kann. Sozialpädagogen, die sich um die Fälle kümmern, die durch das Raster fallen, denen gibt man zeitlich befristete Verträge, einen Hungerlohn und in deren Weiterbildung braucht man ja kaum investieren, da die ja bald nicht mehr benötigt werden…. Haha!

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